Wenn der Muskelkater kommt
Gerade wer mit Sport erst anfängt oder einen neuen Sport beginnt hat vielfach Probleme mit Muskelkater. Wieso kommt es zum Muskelkater und woher kommen Muskelkrämpfe und wie schützen Sie sich am besten davor.
Beanspruchen Sie bestimmte Muskelgruppen nur wenig, werden diese Muskelgruppen schlaff. Eine schlechte Haltung oder Rückenschmerzen können eine langfristige Folge hiervon sein. Stellt sich nach dem Sport in diesen Muskelgruppen Muskelkater ein, ist das ein Zeichen dafür, dass diese Körperpartien lange Zeit unterbeansprucht waren.
Der Grund für den Muskelkater liegt in winzigen Verletzungen von einzelnen Muskelfasern. Diese kleinen Risse entstehen bereits während der Belastung, die eigentlichen Schmerzen treten häufig allerdings erst nach einem Zeitraum von 24 h auf. Die Anatomie Mensch ist der Grund dafür, dass durch die kleinen Verletzungen im Muskelgewebe Entzündungen entstehen und diese den Schmerz hervorrufen.
Früher hat man den Muskelkater vielfach damit bekämpft, dass man am nächsten Tag eine leichte Trainingseinheit nachgeschoben hat. Besser bewährt hat sich eine Therapie aus Kälte und Wärme. Zahlreiche Cremes werden ebenfalls auf dem Markt angeboten, die helfen sollen gegen Muskelkater, hier streiten sich aber die Experten, ob das wirklich Sinn macht. Die Cremes funktionieren ähnlich wie eine Wärmetherapie, durch das Auftragen der Cremes wird in diesem Bereich das Gewebe erwärmt, dadurch weiten sich die Blutgefäße, durch die verbesserte Durchblutung wird der Heilungsprozess beschleunigt. Leider wirken diese Cremes nur sehr punktuell und in den oberen Gewebeschichten. Tiefer liegende Gewebeschichten bleiben davon unbeeinflusst.
Gegen eine Massage der vom Muskelkater betroffenen Stellen ist auch nichts einzuwenden allerdings sollten hierdurch die Schmerzen sich nicht verstärken. Ein mittlerweile bewährtes Mittel ist den schmerzenden Bereich mit Eis zu kühlen. Die Kühlung kann häufiger am Tag immer für etwa 20 Minuten durchgeführt werden. Abends sollte man sich dann ein schönes warmes Wannenbad, mit durchblutungsfördernden Zusatzstoffen einlassen, dann ist der Muskelkater schnell vergessen.
Dem Muskelkater entgegen wirken kann man natürlich auch mit einem kontinuierlichen Muskelaufbau. Dabei muss der Muskelaufbau der jeweiligen Sportart angepasst werden. Selbst Menschen die viel Fitnesstraining in einem Sportstudio machen, klagen noch über Muskelkater wenn sie sich in Sportarten aus anderen Bereichen betätigen
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