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Die Ursache für Husten befindet sich in der Nase
Was ist schneller als die dreifache Geschwindigkeit eines Orkans der Stärke 12? Hier handelt es sich nicht um eine Preisfrage und dennoch verblüfft die Antwort, dass es sich hierbei um den Husten handelt, doch immer wieder. Etwa 480 Stundenkilometer schnell schießt die ausgepustete Luft aus dem Mund heraus und interessanterweise findet sich die Ursache nicht oder nur sehr selten in der Kehle, sondern vielmehr in der Nase.
Der Husten selbst ist wider der allgemeinen Meinung keine Krankheit an sich, dagegen jedoch ein Symptom dafür, dass sich im Körper Viren oder Bakterien befinden. Auch die Einnahme von aggressiven Medikamenten und entzündliche Prozesse in den Nasennebenhöhlen, können einen Husten verursachen. Besonders bekannt ist ein Husten in der Verbindung mit einer Erkältung, wobei hier recht gut altbewährte Hausmittel eine Linderung des Hustens erwirken können. In der Regel vergeht ein Husten innerhalb sieben Tage, bleibt er allerdings über einen Zeitraum von etwa vier Wochen, wird er nicht mehr als akut, sondern als chronisch betitelt. Als einer der häufigsten Gründe für solch einen chronischen Husten findet sich laut der Statistik zumeist in einer Entzündung, so etwa in den Nasennebenhöhlen. Ein Ort, denn man nun nicht wirklich zwingend notwendig mit einem Husten in Verbindung bringen würde und doch als eine der Hauptursachen des Hustens gilt.
Ob es sich tatsächlich um eine nasale Ursache bei einem Husten handelt, lässt sich nur durch eine eingehende Untersuchung bei einem HNO-Arzt feststellen. Mitunter wird dieser eine Rhinoskopie für eine sichere Diagnose einsetzen. Hierbei handelt es sich um eine Endoskopie, die eine bessere Übersicht innerhalb der Nasengänge ermöglicht. Auch ein CT, Röntgenaufnahmen oder Ultraschall werden für diagnostische Zwecke eingesetzt, die gute Hinweise auf den Grund des Hustens geben können. Als Laie hat man zudem die Möglichkeit anhand der Schleimkonsistenz- und Farbe die Ursache zu deuten. So erweist sich ein grün-gelber Schleim als Indiz für Bakterien, ein heller hingegen auf einen viralen Befall.
Ernst wird ein Husten dann, wenn er sich über mehrere Wochen hält. Dann sollte man lieber keine Zeit verlieren und einen Spezialisten, wie etwa einen Lungenfacharzt, aufsuchen und den Auslöser herausfinden lassen. Generell kann man mit Thymian-, Eibisch- oder Malventee einen Husten recht gut lindern. Viel Trinken sollte zudem die oberste Priorität bei einem Husten haben, um nicht nur die Schleimhäute feucht zu halten, sondern auch das Ansammeln von zähflüssigem Schleim zu vermeiden.
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