Akupunktur
Der Begriff der Akupunktur kommt aus dem lateinischen. Die Akupunktur selber ist aber ein Teilgebiet der chinesischen Medizin. Neuerlich gefundene Aufzeichnungen lassen jedoch darauf schließen, dass die Methoden der Akupunktur bereits vor 5000 oder 6000 Jahren angewendet wurden.
In Europa wurde die Akupunktur 1675 vom Holländer De Bondt erwähnt. Dabei schildert er seine Erfahrungen mit der Akupunktur in Japan. Noch heute ist die Akupunktur neben der wissenschaftlichen Medizin und der traditionellen chinesischen Medizin vor allem in China weit verbreitet.
Ein echter Durchbruch der Akupunktur in Europa fand aber erst mit Beginn der siebziger Jahre des letztens Jahrhunderts. Wobei bis heute die Medizin in zwei Lager, in Befürworter und Gegner der Akupunktur getrennt ist.
Akupunktur Konzept
Bei dem Brennen und Stechen mit den Akupunkturnadeln wird davon ausgegangen, das der menschliche Körper in 361 Akupunkturpunkten aufgeteilt ist, die auf den Körper Meridianen liegen. Durch das einstechen der Nadeln, in die verschiedenen Akupunkturpunkte, soll der Fluss der Lebensenergie (Qi) beeinflusst werden.
Eine Akupunktursitzung dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten. Die Sitzungen sollten 15- bis 20-mal wiederholt werden. Besonders wichtig dabei ist, dass der Patient eine entspannte Haltung einnimmt.
Akupunktur Wirkung
Die Wirkung der Akupunktur ist in der westlichen Schulmedizin bist heute umstritten. Zwar wird eine Akupunkturbehandlung bei verschieden Schmerztherapien, wie Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen in den Knien oder chronischen Kopfschmerzen zum Teil von den Krankenkassen bezahlt, aber kaum eine der vielfach durchgeführten Akupunktur Studien, hat die Wirkung der Akupunktur nachweislich aufgezeigt.
Die Akupunktur darf nur von Ärzten durchgeführt werden die eine Zusatzqualifikation mit der Bezeichnung Akupunkteur haben.
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