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Seite 1 von 2 Ayurveda Ernährung
In der Ayurveda Medizin spielt die Verdauung eine wichtige Rolle. Die Verdauung soll mit der richtigen, individuellen Ernährung beeinflusst werden. Die V wird mit „Agni" bezeichnet. Ein gesundes „Agni" besteht aus einer regelmäßigen, guten Verdauung. Wird Nahrung nicht richtig verdaut können Schadstoffe entstehen und daraus wiederum Krankheiten entwickeln. Ziel der Ayurveda Küche sind leichte Mahlzeiten die problemlos verdaut werden können. Dabei werden nicht grundsätzlich nur allgemeine Empfehlungen gegeben, sondern der Versuch unternommen, die Ernährung individuell zu gestalten.
Die Ayurveda Küche besteht aus einer Mischung aus Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte, auf Fleisch wird weitgehendst verzichtet. Die Zutaten werden nach der Dosha-Vorstellung zusammengestellt. Je nach Dosha-Typ gibt es unterschiedliche Pflanzen, Kräuter und Gewürze. So nimmt der Pitta-Typ keinen Cayennpfeffer, der Kapha-Typ isst eher scharf und der Vata-Typ bevorzugt süß, sauer und salzig.
Unkabhängig von den unterschiedlichen Typen werden folgende Regeln empfohlen:
- warmes Essen fördert die Verdauung
- Essen mit Öl oder Butter zubereiten, nicht zu fettfrei essen, das Fett regt die Verdauung an
- nicht zu viel essen, nur den Hunger stillen und nicht über den Sättigungspunkt essen
- an einem ruhigen Ort essen und sich auf das Essen konzentrieren, Hektik und Stress beim Essen stören die Verdauung
- keine Störungen und Ablenkungen beim Essen
- nicht zu schnell essen und ordentlich kauen
- auf das Essen konzentrieren und den Geschmack wahr nehmen
Die individuellen Empfehlungen gehen darüber hinaus und vom Dosha-Typ abhängig. Jeder Mensch kann dem Vata-, Pitta- oder Kapha-Typ zugeordnet werden.
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